Die Beethovenschau

Schülerinnen und Schüler analysieren Beethoven und kommentieren die Strategie eines Sinfoniehauptsatzes im Stile einer Sportreportage. Bei dem Projekt erlernen drei Gruppen mit je 10 Schüler*innen im Rahmen eines Workshops (außerhalb des regulären Schulunterrichts und ohne Förderung durch Schulen) von externen Expert*innen die musikwissenschaftlichen Grundlagen zur Analyse eines Sinfoniehauptsatzes (1. Tag Musikwissenschaft, 2. Tag Sprechwissenschaft, 3. Tag Tonaufnahme). Außerdem lernen sie, die Grundlagen und die in diesem konkreten Anwendungsfall charakteristischen Spezifika der Sprache, Sprechwissenschaft, Mimik und Gestik sowie das Handwerkszeug für die technische Realisation der Videoaufnahme und -produktion. In deren Anwendung sind sie in der Lage, dem Publikum (vorrangig Gleichaltrige) auf einer nichtmusikalischen Kommunikationsebene das Werk Beethovens näher zu bringen. Im Ergebnis entstehen Videos im Stile von Sportreportagen (Sportschau o.ä.), welche sich mit den gehörten Ausschnitten aus Sinfonien Ludwig van Beethovens befassen, indem sie Aufnahmen dieser kommentieren. Anhaltspunkte dafür sind bspw. die Analyse von Form, Besetzung, Dynamik und Tempo.
Ursprünglich war geplant, die entstandenen Videos in einem Konzert wiederzugegeben, in welchem zuvor jeweils der analysierte Sinfoniehauptsatz durch ein Orchester aufgeführt wird. Hierfür sollten mehrere Gruppen Videos erstellen und dann für die beste technische Realisation, den besten Inhalt und die beste Präsentation kleine Preise vergeben werden. Das Projekt wurde durch das Programm »B33TH0V3N…AND3RS« gefördert.

Anbieter:
Bund Deutscher Liebhaberorchester
Projektseite:
Format:
Digital
Zielgruppe:
Jugend
Ensemble:
nur instrumental
Übertragbar auf:
ähnliche Projekte anderer Schüler*innengruppen; andere Kompositionen
Zusätzlicher Bedarf:
Drehbuch und Videoschnitt, Grafik
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