Sprachleitfaden und 10 Verhaltensregeln

Wenn über das Thema Demenz und mit oder über Menschen mit Demenz gesprochen wird, ist es wichtig, eine angemessene Sprache zu verwenden. Sie soll nicht stigmatisieren, sondern das Verständnis, die Inklusion und die Teilhabe der Betroffenen fördern und letztlich zu einer guten Lebensqualität aller Beteiligten beitragen.

Viele Begriffe, die umgangssprachlich im Kontext Demenz genutzt werden, sind für Betroffene respektlos, kränkend und herabwürdigend. Begriffe wie „leiden“ und „Opfer“ tragen zur Stigmatisierung von Menschen mit Demenz bei. „Dementer Mensch“ setzt die Krankheit vor die Person und damit den betreffenden Menschen mit der Krankheit gleich. Wenn man von „Menschen mit Demenz“, oder „Menschen, die mit einer Demenz leben“ spricht, bewahrt man damit die Würde der Personen, betont, dass sie zuallererst Menschen sind, und beurteilt sie nicht aufgrund ihrer Krankheit.

Um dem Ziel einer wertschätzenden Sprache und einem respektvollen informierten Umgang miteinander näher zu kommen, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Pflege von Menschen mit Demenz einen Sprachleitfaden entwickelt.

Dieser kann kostenfrei runtergeladen werden oder als Broschüre ebenfalls kostenfrei bestellt werden.

„Korrigieren wir Menschen mit Demenz, wenn sie Dinge vergessen oder „falsch“ erinnern?“ Die Koordinationsstelle Demenz im Kreis Herzogtum Lauenburg hat in einem einseitigen Dokument Hilfestellungen zum Umgang mit Menschen mit Demenz zusammengestellt.